Kinderyogaübungen im Frühling – spielerisches Frühlingserwachen

Kinderyogaübungen im Frühling – spielerisches Frühlingserwachen

Im Frühling passiert so viel: Blumen blühen, die Knospen der Bäume öffnen sich und die ersten Sonnenstrahlen wärmen unsere Haut. Viele Tiere bauen ihre Nester, Vögel zwitschern in der Morgendämmerung und kleine Tiere huschen über die Wiesen.

Alles erwacht aus dem langen Winterschlaf – genau wie wir. Diese Kinderyogaübungen greifen dieses Gefühl auf und laden Kinder dazu ein, ihren Körper spielerisch zu entdecken.

Ein 10 Minuten Frühlingsflow mit Kinderyogaübungen

Körper spüren und wecken

Stell dir vor, die Sonne kitzelt dein Gesicht. Strecke und recke dich im Sitzen, bewege deine Wirbelsäule in alle Richtungen und schau über beide Schultern.

Steh auf und schüttle deinen ganzen Körper – als würdest du aus einem langen Winterschlaf erwachen. Schüttel kräftig alles durch: Arme, Beine, Schultern und deinen ganzen Körper. Wackle mit dem Po, hüpfe, lache und werde richtig wach. Am besten mit deiner Lieblingsmusik!

🌸 Die kleine Reise ins Frühlingserwachen – Kinderyogaübungen als Geschichte

🌄 Berg
Stell dich aufrecht hin, deine Füße fest am Boden. Strecke deine Arme über den Kopf und werde groß und stark wie ein Berg.
Du stehst ganz ruhig und hast einen wunderbaren Ausblick. Du schaust weit über das Land… und plötzlich siehst du, wie hinter dem Horizont langsam die Sonne aufgeht.

☀️ Sonne
Hebe deine Arme beim Einatmen über die Seiten nach oben und senke sie beim Ausatmen wieder nach unten.
„Hallo liebe Sonne!“, sagst du und beginnst zu strahlen. Du malst Sonnenstrahlen in die Luft und spürst, wie dein ganzer Körper warm und hell wird. Von deinem Strahlen wird die Natur wach… und unten auf der Wiese bewegt sich etwas.

🐐 Ziege
Komme in eine halbe Vorbeuge und lege deine Hände auf deine Oberschenkel. Dein Rücken ist lang.
Eine kleine Ziege kommt neugierig hervor. Du schnupperst wie sie am Boden und schaust dich aufmerksam um. „Was gibt es hier wohl zu entdecken?“ Plötzlich raschelt es im Gras.

🦎 Eidechse
Mache einen großen Ausfallschritt nach hinten und bringe deine Hände oder Unterarme Richtung Boden.
Eine flinke Eidechse huscht vorbei! Du gehst tief nach unten und beobachtest sie ganz ruhig. Dann wechselst du über den Vierfüßlerstand die Seite – die Eidechse zeigt dir noch mehr von der bunten Frühlingswelt.

🕷️ Spinne
Setze dich auf den Boden, stelle Hände und Füße auf und hebe dein Becken nach oben.
Eine kleine Spinne krabbelt vor dir entlang. Du krabbelst vorsichtig vor und zurück und versuchst, stabil zu bleiben. Die Spinne ist stark und geschickt – genau wie du. Doch plötzlich hörst du ein lautes Geräusch…

🦁 Löwe
Knie dich hin, öffne deine Knie ein wenig und lege die Hände vor dir auf den Boden. Richte dich auf.
Ein Löwe ist aufgewacht! Du atmest tief ein… und beim Ausatmen öffnest du Mund und Augen ganz weit, streckst deine Zunge heraus und brüllst laut: „Rooooar!“ Du bist mutig und stark. Wiederhole das ein paar Mal und spüre deine Kraft.

🐻 Bär
Lege dich auf den Rücken und strecke Arme und Beine nach oben.
Jetzt wirst du ein gemütlicher Bär. Du hast vielleicht Honig genascht – und der ist ganz klebrig! Schüttle Arme und Beine kräftig aus, bis alles wieder sauber ist. Danach wirst du ruhiger und entspannter.

🌙 Halbmond
Lege dich lang auf den Rücken und strecke deinen Körper aus. Schiebe dann Beine, Arme und Oberkörper zu einer Seite, sodass ein Halbmond entsteht.
Langsam wird es Abend. Der Mond steht am Himmel und alles wird ruhig. Du atmest tief ein und aus und spürst die sanfte Dehnung. Nach ein paar Atemzügen wechselst du die Seite und kommst zur Ruhe.

✨ Abschluss
Bleib noch einen Moment liegen, spüre deinen Körper und kuschle dich ein.
Vielleicht träumst du von deiner Reise durch den Frühling.

Kinderyogaübungen müssen nicht kompliziert sein, sie lassen sich leicht in den Alltag einbauen.

Praxisideen

  • Morgenkreis: Kurze Atemübung oder 2-3 einfache Yoga-Positionen
  • Bewegungspause: 2–3 Kinderyogaübungen zwischen Aktivitäten
  • Ruhezeit: Fantasiereisen oder kurze Meditation
  • Freispiel: Kinder eigene Yoga-Flows entwickeln lassen. Nimmt dazu Tierfiguren oder Kuscheltiere.

Auch zuhause lassen sich Kinderyogaübungen wunderbar integrieren – zum Beispiel vor dem Schlafengehen, nach einem aktiven Tag oder wenn Kinder Langeweile haben. Statt Bildschirmzeit entsteht so wertvolle Bewegungszeit.

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